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| Newsletter – September 2011 |

EuroCloud Austria ist der Verband der österreichischen Cloud Computing Industrie und repräsentiert Österreich im paneuropäischen EuroCloud-Netzwerk. EuroCloud Austria setzt sich dabei für Akzeptanz und bedarfsgerechte Bereitstellung von Cloud Services am österreichischen Markt ein. Ziel von EuroCloud Austria ist es, unter anderem, eine höhere Transparenz für Anwender zu schaffen, die Sensibilisierung der Anbieter für Kundenanforderungen zu erhöhen und ein Gütesiegel für Software-as-a-Service Lösungen einzuführen.
Die Österreich-Premiere des EuroCloud Austria Awards richtete sich an Anbieter, die auf dem österreichischen Markt aktiv sind. Prämiert wurden Services, die aufgrund ihrer besonderen Ausprägung die beste Voraussetzung für eine hohe Marktakzeptanz in sich tragen. Neben den Aspekten wie Mehrwert und herausragender Kundennutzen war die Übereinstimmung mit den Anforderungen hinsichtlich Datensicherheit, Datenschutz und Compliance eine Grundbedingung für die Teilnahme.
Über 30 Bewerber stellten sich der namhaften Jury. ProjectNetWorld bewarb sich in der Kategorie Best Cloud Service Product und konnte sich als einzige Projektmanagementlösung im Spitzenfeld durchsetzen.
Wir freuen uns sehr über die gute Platzierung. Diese Auszeichnung gilt aber vor allem unseren Projektmanagern und Entwicklern, die seit über 10 Jahren ein Produkt entwickeln, dass Kundennutzen, Einfachheit und Sicherheit in höchstem Maße vereint.
Mehr zu ProjectNetWorld finden Sie unter www.projectnetworld.com
Details zu EuroCloud Europe finden Sie unter www.eurocloud.org.
Infos zu EuroCloud Austria unter www.eurocloud.at.

Unter dem Begriff „Cloud Computing“ versteht man Dienste, sogenannte Services, die ausschließlich über das Internet oder Intranet angeboten bzw. bezogen werden.
Von Service spricht man deshalb, da die angebotenen Leistungen nicht - wie herkömmlich - gekauft, sondern für die Dauer der Nutzung gemietet werden.
Dabei werden die folgenden Services zur Verfügung gestellt:
All diese Services werden über das Internet zur Verfügung gestellt. Die Infrastruktur steht nicht mehr in den eigenen vier Wänden (ob Serverraum oder Rechenzentrum) und Softwareanwendungen werden nicht mehr lokal, auf den Rechnern der Benutzer, installiert. Alle Leistungen werden nunmehr aus der sogenannten imaginären „Cloud“ bezogen.
Abbildung: Schaubild „Cloud Computing“
Die einzelnen Dienste (SaaS, PaaS, IaaS) werden als „Cloud Services“ bezeichnet. Der Überbegriff für alle Services lautet „Cloud Computing“. Eine zusätzliche Differenzierung bringen die Begriffe Public Cloud und Private Cloud. Bei Ersterem werden die Services über das Internet in Anspruch genommen, im zweiten Fall im Intranet einer Organisation.
All diese Services erfreuen sich ansteigender Nachfrage, da vor allem die wirtschaftlichen Vorteile klar auf der Hand liegen:
- Keine Investitionen, kein Investitionsrisiko: Hardware und Software werden für die Dauer des Bedarfs angemietet.
- Hohes Maß an Skalierbarkeit: Bei Spitzenauslastungen können die Services auch kurzfristig aufgestockt und bei einem Bedarfsrückgang wieder reduziert werden.
- Kosten- und Ressourceneffizienz: Es werden nur jene Hardware- oder Software-Ressourcen angemietet, die auch tatsächlich benötigt werden.
- Kostentransparenz: Die Kosten der Services sind einfach kalkulierbar, da sie meist auf klar definierten Mengengerüsten basieren, die auch eine Kalkulation für zukünftige Ausbaustufen ermöglichen.
- Flexibilität und Ungebundenheit: Es können Services unterschiedlicher Anbieter in Anspruch genommen werden (Stichwort: Best-of-Breed-Lösungen). Im Gegensatz zu Investitionen ist ein Wechsel zu einem Anbieter mit einem besseren Angebot jederzeit möglich.
- Völlige Wartungsfreiheit: Diese Services reduzieren den Aufwand für den Betrieb und die Wartung der Infrastruktur sowie das Up-Daten von Software gegen null.
- Mobilität: Der Zugriff auf Cloud-Services erfolgt unabhängig von Ort und Zeit. Ein besonderer Vorteil für mobile Mitarbeiter oder eine unternehmens- oder standortübergreifende Zusammenarbeit.
- Keine Folgeinvestitionen: Ersatzinvestitionen bei Hardware oder Up-Dates bei Software entfallen gänzlich, da diese in den meisten Fällen in den Serviceleistungen inkludiert sind.
Trotz der offensichtlichen Vorteile haben Cloud Services in manchen Bereichen immer noch mit Bedenken zu kämpfen. Diese gelten in erster Linie dem Thema Sicherheit. Ein Thema, das bei den meisten Anbieter von Cloud Services im Vordergrund steht. Strenge Sicherheitsrichtlinien zertifizierter Rechenzentren und modernste Sicherheitsstandards bei der Datenübertragung gewährleisten heutzutage ein Höchstmaß an Schutz und machen Cloud Services zu einer verlässlichen Alternative zu herkömmlichen IT-Infrastruktur.

