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Hintergrund
Das Akronym „AuWiPot“ steht für ein Projekt, das der Klima- und Energiefonds in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) initiiert hat. Das Ziel ist die Erstellung einer gesamtösterreichischen, hoch auflösenden Windressourcenkarte, die neben der exakten Modellierung der hiesigen Windverhältnisse auch Auskunft über das in Österreich realisierbare Windenergiepotential gibt. Dabei sind sowohl technische Aspekte, die Raumordnung als auch die Wirtschaftlichkeit berücksichtigt.
Die errechneten Windressourcen werden – in Verbindung mit den Potentialabschätzungen – der Öffentlichkeit über das Internet als „Windatlas“ zugänglich gemacht. Das realisierbare Windenergiepotential wird auf Bezirksebene dargestellt, wobei die technischen und wirtschaftlichen Einflussgrößen wie Anlagengröße und Strompreis vom Benutzer variiert werden können. Auf diese Weise lassen sich ökonomische wie ökologische Prognosen auch auf regionaler Ebene simulieren und darauf aufbauend Entscheidungen treffen – dies trägt dem steigenden Bedürfnis nach alternativen Energieformen, die auch wirtschaftlich vertretbar sind, Rechnung.
Projektmanagement
Um den komplexen Anforderungen, die ein Projekt dieser Größe stellt, gerecht zu werden, hat sich das verantwortliche Planungsbüro Energiewerkstatt für den Einsatz von ProjectNetWorld® entschlossen: die webbasierte Projektmanagement-Software bietet eine einfach zu handhabende, standardisierte Arbeitsoberfläche, die einheitliche und dementsprechend effiziente Kommunikationsabläufe und ein vergleichsweise unkompliziertes Informations- und Dokumentenmanagement ermöglicht.
Dabei kommt der Verwaltung von projektrelevanten Informationen und Dokumenten (inklusive automatischer Revision) auf einer zentralen Arbeitsplattform entscheidende Bedeutung zu; auf diese Weise können Daten und Inhalte aus verschiedenen Fachbereichen zusammengeführt und übersichtlich gebündelt werden. Neben der einfachen Handhabung garantiert ProjectNetWorld® – bei geförderten Projekten wie diesen ein wesentlicher Umstand – maximale Kostentransparenz: die Software wird nicht als Lizenz gekauft, sondern lediglich für die Verwendungsdauer und abhängig von der Anzahl der Projektmitarbeiter bzw. Anwender gemietet.
Zusammenfassung
Wissenschaftliche Projekte greifen zunehmend auf moderne Projektmanagement-Tools zurück, um die Informationen und Arbeitsvorgänge aus verschiedenen Fachbereichen im Rahmen transparenter Workflows verarbeiten und organisieren zu können.
Ein offenes, frei skalierbares und kostentransparentes System wie ProjectNetWorld® schafft dabei ideale Voraussetzungen für effiziente Projektarbeit – gerade in interdisziplinären Forschungsbereichen.

Das moderne Wirtschaftsleben verlangt nicht nur flexible Mitarbeiter, sondern auch flexible Werkzeuge. Gerade wer viel unterwegs ist, weiß um die Notwendigkeit, orts- und zeitunabhängig mit seiner gewohnten Software arbeiten zu können. Und genau das ist mit SaaS-Werkzeugen möglich.
SaaS (Software as a Service) ist ein Modell, das Softwarepakete über das Internet per Standard-Webbrowser zugänglich macht. Installation, Wartung und Programm-Upgrades entfallen. Das garantiert maximale Mobilität: ein Internetanschluss reicht aus, um die gewohnte Arbeitsumgebung vorzufinden.
SaaS wird in der Regel gemietet – die Kosten richten sich nach der Anzahl der User und dem Einsatzzeitraum. Das macht SaaS-Lösungen nicht nur flexibler, sondern hält auch die jeweiligen Kosten überschaubar. Darüber hinaus können SaaS-Lösungen in den meisten Fällen unentgeltlich getestet werden.
Trotz seiner offensichtlichen Vorteile hat SaaS nach wie vor mit Vorurteilen und Bedenken zu kämpfen. Das bezieht sich vor allem auf die Angst vor Abhängigkeit und Sicherheitsaspekte. Viele Unternehmen wollen aus Sicherheitsgründen Dokumente und Daten nicht aus der Hand geben oder Anwendungen wie Virenschutzprogramme „im Haus“ wissen. Diese Standards sollen, einer temporären Projektarbeit wegen, nicht untergraben werden.
Doch gerade immer komplexere Anforderungen an die IT-Security sind ein entscheidender Vorteil von SaaS-Lösungen. Externe Software-Dienstleister können oftmals ein Sicherheitslevel schaffen, dass sich einzelne Anwenderunternehmen selbst gar nicht leisten können. Wer heute SaaS-Lösungen anbietet, unterhält Rechenzentren, die den strengsten Sicherheitsrichtlinien unterliegen. Und sensible Daten sind in zertifizierten Rechenzentren oft besser aufgehoben als auf dem eigenen Server.
Modernes Projektmanagement findet im Internet statt
Gerade im Projektmanagement, wo Projektmitarbeiter an verschiedenen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten tätig sind, bietet der webbasierte Zugriff auf Daten viele Vorteile gegenüber der traditionellen Client Server-Architektur. Dabei sind die Bedenken die Sicherheit betreffend zumeist unbegründet. Eine Software wie beispielsweise ProjectNetWorld® entspricht höchsten Sicherheitsstandards. Lese- und Bearbeitungsberechtigungen im Rahmen eines durchdachten Rollensystems sind ebenso selbstverständlich wie der verschlüsselte Datentransfer. Außerdem sind SaaS-Lösungen in der Regel skalierbar und modular aufgebaut – sie verfügen zwar über alle notwendigen Features und Tools für einen bestimmten Anwendungsbereich, bieten aber die Möglichkeit, nur das zu verwenden, was tatsächlich benötigt wird.

Der Terminplan ist das Herzstück jeder modernen Projektmanagement-Software – er sorgt für Planungseffizienz, hilft Projekt-Teilnehmern beim Einhalten von Fristen, unterstützt die Projektsteuerung und -kontrolle und hilft dabei, Projekt-Mitarbeiter richtig einzusetzen. Die ProjectNetWorld® unterstützt mit dem leistungsfähigen Werkzeug die einzelnen Schritte zur Erstellung eines Terminplans:
- die Entwicklung eines Projektstrukturplans – das Definieren von Arbeitspaketen, Vorgängen
- die Festlegung von Abhängigkeiten zwischen den Arbeitspakten und Vorgängen
- die Umsetzung des Projektstrukturplans mit einer Aufwandsschätzung pro Arbeitspaket und Vorgang
Im Zusammenspiel mit den verfügbaren Ressourcen entsteht so der Terminplan.
Der Terminplan ist interaktiv: Er kann zentral erstellt und gewartet werden. Aufgaben werden jedem Projekt-Teilnehmer in der MyWorld, dem persönlichen Arbeitsbereich jedes Projekt-Teilnehmers, übersichtlich dargestellt. Jede Rückmeldung des Projekt-Mitarbeiters wird der jeweiligen Aufgabe zugeordnet; so kann sich der Projekt-Leiter zu jedem Zeitpunkt ein aktuelles Bild über den Fortschritt einzelner Aufgaben machen.
Ein besonders effektives Instrument ist auch die Ressourcenplanung. Dabei werden den Projektmitarbeitern einzelne Aufgaben bzw. Projektvorgänge zugeordnet. Auf diese Weise entsteht ein Arbeitskalendarium, das die Team- und Ressourcenauslastung transparent macht. Der technische Assistent von ProjectNetWorld® unterstützt bei der Ressourcenverteilung und warnt bei Ressourcenüberlastung.
Das Terminmanagement von ProjectNetWorld® ist mit zahlreichen Funktionen ausgestattet, die eine reibungslose Erstellung und Wartung eines Terminplans ermöglichen:
- Definieren von Arbeitspakete, Vorgänge und Meilensteine
- Automatische Anzeige von Verzögerungen
- Verwaltung aller zeitbezogenen Daten im Rahmen der Projekte
- rollen- und personenbasierende Informationssteuerung
- u.v.m.
Aussicht auf die kommende Release
Eine Erweiterung erfährt der ProjectNetWorld®-Terminplan mit der nächsten Software-Release, die diesen Herbst freigeschalten wird. Mit dieser neuen Version können MS-Project Terminplänen auf die ProjectNetWorld importiert und exportiert werden. Das bedeutet, dass bestehende MS-Project-Terminpläne einfach in die ProjectNetWorld® übernommen werden können und so bestehende Arbeit lückenlos fortgesetzt werden kann.
Eine wesentliche Neuerung wird das Modul „ToDo“ sein. Mit diesem Werkzeug können zu jedem Vorgang Aufgaben, sogenannte „ToDos“ erstellt werden. Diese kann man Projektteilnehmern zuweisen und überwachen. Diese „ToDos“ können auch unabhängig vom Terminplan genutzt werden, um auch kleinere Projekte bei der strukturierten Arbeit zu unterstützen – sozusagen ein „Terminmanagement-Light“. Auch hier erhält jeder Projektteilnehmer, dem ein „ToDo“ zugewiesen wurde alle relevanten Informationen in seinen persönlichen Arbeitsbereich.